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Langer erhält palästinensischen Verdienstorden (20.01.2012) Im Rahmen seines Besuchs verlieh Präsident Mahmoud Abbas am Dienstag der Rechtsanwältin Felicia Langer den palästinensischen Orden für besondere Verdienste. Seit Jahrzehnten setzt sich Langer für die Verwirklichung eines gerechten Friedens zwischen Palästinensern und Israelis ein.
In Anerkennung ihrer Rolle bei der Verteidigung palästinensischer Gefangene vor israelischen Militärgerichten sowie bei der Aufdeckung der israelischen Besatzungspolitik gegenüber der palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten verlieh Präsident Mahmoud Abbas am vergangenen Dienstagabend der israelischen Rechtsanwältin Felicia Langer den palästinensischen Orden für besondere Verdienste. Langer war die erste israelische Rechtsanwältin, die nach dem Juni-Krieg von 1967 begann, palästinensische Häftlinge vor israelischen Gerichten zu vertreten. In ihrer Zeit als Rechtsanwältin kämpfte sie gegen Enteignung, Häuserzerstörung, Deportation sowie Folter und setzt sich bis heute unermüdlich für die Verwirklichung eines gerechten Friedens zwischen Palästinensern und Israelis ein. Das palästinensische Volk habe wie jedes andere Volk das legitime Recht, seine Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zu erhalten, erklärte sie in ihrer Rede. Sie habe alles in ihrer Macht stehende getan, um den Opfern der israelischen Besatzungspolitik zu helfen und beizustehen. Sie sei sehr glücklich, dass sie diesen Preis gerade zu Zeiten der arabischen Revolutionen erhalte. „Dieser gesegnete Wind des Wandels wird das palästinensische Volk nicht ignorieren. Sehr geehrter Herr Präsident, aus der Tiefe meines Herzens möchte ich mich für diese Ehrung bedanken.“ Richtigstellung zu dem Wikipedia-Eintrag „Felicia Langer“
Auf Wikipedia wird die Behauptung aufgestellt, dass ich die Rede des iranischen Präsidenten zur Antirassismuskonferenz der UNO am 21. April 2009 als „Wahrheit“ bezeichnet haben soll. Diesen Vorwurf lehne ich entschieden ab: Ich habe niemals und nirgendwo den iranischen Präsidenten gerechtfertigt oder seine Reden als gut befunden. Dies ist eine Erfindung, um mich zu diskreditieren und zu diffamieren. Der Quellenverweis für diese Anschuldigung erscheint mir jedenfalls sehr zweifelhaft.
Eine weitere Richtigstellung: Ich nahm im Jahr 2008 und nicht 2009 die deutsche Staatsangehörigkeit an. Seit 1990 lebt Felicia Langer, die aus Polen stammende Jüdin, die vor den Nazis fliehen musste, mit ihrem Mann in Deutschland. Mieciu Langer hatte fünf Konzentrationslager durchlitten und war 1945 bei Kriegsende mehr tot als lebendig gerettet worden. 1949 hatten die beiden in Polen geheiratet. Kurz darauf wanderten sie nach Israel aus. 1959, als ihr Sohn Michael sechs Jahre alt war, begann Felicia Langer ihr Jurastudium; 1965 wurde sie als Rechtsanwältin zugelassen. Sie sah ihre Aufgabe darin, die Unterprivilegierten in Israel zu verteidigen. Der Sechs-Tage-Krieg 1967 war der Wendepunkt in ihrem Leben. Sie begann, Palästinenser vor israelischen Militärgerichten zu vertreten, kämpfte gegen Enteignung, Häuserzerstörung, Deportation, Folter etc. Aus ihren Tagebuchnotizen entstanden ihre ersten Bücher: “With my own eyes“ (Mit eigenen Augen, 1974), “These are my brothers” (Diese sind meine Brüder, 1979), “From my diary” (1980), “The story written by the people” (1981), “An age of stone” (Die Zeit der Steine, 1988). Ihre Bücher sind in vielen Sprachen erschienen. 1990 schloss sie ihre Kanzlei aus Protest, weil das Justizsystem zur Farce geworden war, und übersiedelte nach Deutschland, wo sie Lehraufträge an den Universitäten in Bremen und Kassel übernahm. Nach wie vor streitet sie für die Menschenrechte und einen gerechten Frieden in Nahost, will eine Brücke zwischen Israelis und Palästinensern bauen.Sie schreibt weiterhin Bücher und Artikel, hält Lesungen und Vorträge, gibt Interviews und beteiligt sich an Diskussionen. Außerdem engagiert sie sich in Vereinen und Stiftungen, die das Ziel haben, Palästinensern zu helfen. Für ihr unermüdliches und unerschrockenes Engagement erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Besonders wichtig sind ihr die folgenden: 1990 wurde sie mit dem Alternativen Nobelpreis, dem Right Livelihood Award ausgezeichnet. 1991 ehrte sie die Bruno-Kreisky-Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte. 1990 wurde sie Ehrenbürgerin der Stadt Nazareth. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Staates Israel wurde sie 1998 von der israelischen Zeitschrift ’’You“ zu einer der 50 bedeutendsten Frauen der israelischen Gesellschaft gewählt. 2005 wird ihr der Erich-Mühsam-Preis verliehen. Die Verleihung des Erich-Mühsam-Preises fand am 13. März 2005 im Scharbausaal der Lübecker Stadtbibliothek statt. Hier der Pressebericht von der Taz vom 14.03.2005 Wer, wenn nicht sie (taz nord 14.3.2005) Felicia Langer kämpft, und sie kämpft immer für das Gute. Die Menschenrechtsanwältin, als Kind vor den Gestern hat Felicia Langer in Lübeck den Erich-Mühsam-Preis verliehen bekommen. „Der Preis“, so heißt Ein Menschenrechtspreis für Felicia Langer Palästinenser-Anwältin in einer
Als „eine Große an Menschlichkeit , Engagement und Charakter“ wird Felicia Langer Schwäbisches Tagblatt Felicia Langer von GBM ausgezeichnet
Berlin. Die israelische Schriftstellerin und Menschenrechtsanwältin Felicia Langer ist mit dem Menschen- Junge Welt Verdienstkreuz 1. Klasse für Felicia–Amalia Langer aus Tübingen
Staatssekretär Hubert Wicker: Jahrzehntelanges , herausragendes Engagement
für Frieden , Gerechtigkeit und Wahrung der Menschenrechte –
Beeindruckendes humanitäres Lebenswerk.
Staatssekretär Hubert Wicker hat Felicia–Amalia Langer aus Tübingen am 16.07.2009 das
ihr von Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler verliehene Verdienstkreuz 1. Klasse des
Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
„Das humanitäre Lebenswerk von Felicia-Amalia Langer ist beeindruckend. Sie hat sich
in herausragender Weise für Frieden und Gerechtigkeit sowie für die Wahrung der
Menschenrechte eingesetzt. Ihr jahrzentelanges Wirken für Benachteiligte und Unterdrückte
verdient großen Respekt und höchste Anerkennung.“
Dies sagte Staatssekretär Wicker bei der Ordensübergabe im Rahmen eines Empfangs am
Donnerstag (16. Juli 2009) in der Villa Reitzenstein in Stuttgart.
„ Ihre Kindheit und frühe Jugend waren geprägt von Leid,Krieg,Verfolgung und Flucht“ ,
sagte Staatssekretär Wicker . Im Jahre 1930 als Tochter jüdischer Eltern in Tarnow in
Polen geboren, sei Felicia-Amalia Langer mit ihrer Familie vor den Natinalsozialisten
i die UdSSR geflüchtet. Viele ihrer Familienmitglieder seien in Konzentrazionlagern
gestorben. „ Uns bleibt heute nur die tiefe Verneigung vor den Betroffenen und die Verpflichtung, alles dafür zu tun, dass Derartiges nie wieder geschieht“ , erklärte der Staatsekretär.
1965 habe Langer in Tel-Aviv eine eigene Anwaltspraxis eröffnet. Von da an habe sie
sich durch die Verteidigung der Unterprivilegierten in Israel und in den besetzten Gebieten
als Menschenrechtsanwältin einen Namen gemacht und gegen Enteignung, Häuserzerstörung
und Deportation gekämpft.
„Felicia-Amalia Langer begann, sich mehr und mehr für Frieden, Gerechtigkeit und ganz
besonders für die Wahrung der Menschenrechte einzusetzen. In diesen 23 Jahren hat sie Vieles bewirkt und dabei stets auch ihre eigenen Kräfte bis na die Grenze des Möglichen
beansprucht“, sagte Staatssekretär Wicker. Im Jahre 1990 sei Felicia-Amalia Langer schließlich mit ihrem Mann nach Deutschland übergesiedelt. Neben Gastprofessuren in Bremen und Kassel habe sie zahlreiche Vorträge in Europa und in den USA sowie vor dem
UN-Untersuchungsausschuss gehalten. Seit 1990 lebe Langer mit ihrem Mann in Tübingen.
„Der kompromisslose Einsatz für die Menschlichkeit ist nach wie vor der Lebensinhalt von
Felicia-Amalia Langer. Immer noch kämpft sie für die Menschenrechte und einen gerechten
Frieden inm Nahen Osten. Beharrlich verfolgt sie dabei ihr Ziel, eine Brücke zwischen Israelis und Palästinensern zu bauen“, erklärte Wicker. Über ihre Erfahrungen als Menschenrechtsan wältin habe Langer bereits zahlreiche Bücher geschrieben. Zudem halte sie Lesungen und
Vorträge , gebe Interviews und beteilige sich an öffentlichen Diskussinen. Darüber hinaus
engagiere sie sich als Schirmherrin des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon e.V. und sei
einige Jahre Vizepräsidentin der israelischen Liga für Menschenrechte gewesen.
Für ihr herausragendes Wirken sei Langer bereits mehrfach ausgezeichnet worden , unter
anderem 1990 mit dem Alternativen Nobelpreis – dem Right Livelihood Award – sowie
dem Menschenrechtspreis der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerecht und Menschenwürde
e.V. im Jahr 2006.
„Im Namen von Ministerpräsident Günther H. Oettinger und der gesamten Landesregierung,
aber auch ganz persönlich danke ich Felicia -.Amalia Langer für ihr gesamtes humanitäres
Lebenswerk „ , sagte Staatssekretär Hubert Wicker bei der Ordensübergabe .
Der Semit
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